• Ein schöner Sonntag am 1. Mai
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Die ersten Bilder vom Kunstcarrée 2016

Nachrichten

Dieses Projektbericht ist heute gesendet an die Bezirksregierung Münster.Ich möchte mich bei allen bedanken die eine Rolle gespielt haben in diesem Projekt. Drei Frauen möchte ich ins Besondere danken: Petra Taubach, Christiane Roessing und Dagmar Slichtenbrede. Und ein anonymer Spender der uns ermöglicht hat dieses Projekt überhaupt zu starten.

Projektbericht des Kunstcarrées am 1. Mai 2016 in Bocholt zur „Europawoche 2016“

Projekt: „Individuell und doch gemeinsam“

Unter dem Motto "Ich bin Bocholt" bietet die „Interkulturelle Medienwerkstatt“ Menschen aus verschiedensten Herkunftsländern die Chance und Plattform, gemeinsam künstlerische Ideen zu entwickeln und diese auch zu einem bestimmten Zielpunkt hin umzusetzen.

Aus diesem Grunde haben wir für die Europa-Woche 2016 das Projekt „Individuell und doch gemeinsam“ ins Leben gerufen. Mit diesem Projekt wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die über die hiesige Volkshochschule aus Kreisen der Flüchtlinge bzw. Neu-Bocholterinnen und -Bocholter, Teilnehmer/innen der Integrationskurse und über die hiesigen deutsch-ausländischen Gesellschaften gewonnen wurden, die Möglichkeit geboten, gemeinsam künstlerischen Ideen zu entwickeln und diese als künstlerisches Projekt mit dem Titel „Individuell und doch gemeinsam“ auf dem Kunstcarrée am 1. Mai 2016 in der Bocholter Innenstadt zu präsentieren.

Aus der heterogenen Gruppe, die unsere heutige Gesellschaft in Europa durch die Migration und die zahlreichen Flüchtlinge bildet und durch den weiteren Flüchtlingszustrom vor immer neue Herausforderungen stellt, eine schwingende, sich in alle Richtungen bereichernde Gemeinschaft zu formen, kann im Sinne der Integration nur gelingen, wenn man an gemeinsamen Nennern ansetzt. Unser gemeinsamer Nenner ist die Kunst: Absolut individuell und in der Gemeinschaft bereichernd. Das ist das Schöne an der Kunst, dass man das Unmögliche möglich machen kann. Denn Kunst gelingt ohne Sprache, ohne (Vor-)Bildung, ohne Schwellen.

Ziel dieses Projektes und des Prozesses unter dem Dach der „Interkulturellen Medienwerkstatt“ war das gemeinsame Erschaffen von (ländertypischen) Werken und auch das Präsentieren der Kunstgegenstände in der Öffentlichkeit im Hinblick auf die o.a. Richtung auf der Großveranstaltung Kunstcarrée 2016 am 1. Mai 2016. Gleichzeitig wurden durch die verschiedenen Aktionen die Verbindungen zwischen den Menschen – unabhängig von Kultur, Herkunft und Religion – belebt und vertieft.

In einem gemeinsamen Europa gehören die Einbindung der Menschen insbesondere mit Migrationshintergrund und das Verständnis für ihre (Flüchtlings-)Situation zu den Aufgaben, die wir uns mit diesem Projekt von der künstlerischen Seite her nähern möchten. Nach zunächst etwas zögerlichem Beginn konnten wir interessierte kreative Menschen gewinnen, die sich mit ihrer Flucht, ihrer neuen Heimat in Bocholt oder auch ihrer verlassenen Heimat künstlerisch auseinandersetzten. Zwei Pädagoginnen (incl. Diplom Kunstausbilderin) arbeiteten mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den letzten Monaten zusammen. Unterstützt wurden sie von einer Dolmetscherin. Die Neu-Bocholterinnen und –Bocholter kamen aus Syrien, Afghanistan und Nigeria. Manche waren in ihrem Land schon tätig in der Kunst, andere sind gekommen, um ihre Talente zu entwickeln. Alle freuten sich sehr, dabei sein zu dürfen. Die Arbeiten fanden an jedem Donnerstag in 2016 statt, um rechtzeitig zur Vorausstellung in der Bocholter Stadtsparkasse am 7. April 2016 und für das Kunstcarrée am 1. Mai 2016 fertig zu sein.

Wir konnten mit diesem Projekt das Bewusstsein bei den Besucherinnen und Besuchern schaffen, warum die Menschen geflüchtet sind, warum sie – letztendlich auch nach Bocholt – Deutschland erreicht haben. Die Kunst ist – auch in der Psychologie – ein bewährtes Mittel Dinge darzustellen, sie in Bilder zu bringen, über die man sonst nicht erzählen kann oder will.

Mit dieser Bewusstseinsschaffung durch die Realisierung des jetzigen Projektes beim Kunstcarrée 2016 haben wir den Boden bereitet, dass die Besucherinnen und Besucher auf künstlerische Art und Weise erkannten, warum die Menschen hier sind. Nur mit dem Verständnis des Warums ist es möglich, Mittel zu ergreifen, Unterstützung zu bieten etc., die Situation in den Herkunftsländern so zu gestalten, dass die Menschen lieber in ihrer Heimat bleiben möchten.

Neben der Präsentation der in der Medienwerkstatt geschaffenen Werke haben wir auf dem Markt Interessierte eingeladen, mit Farbe, Pinsel, Blätter etc. Kunstwerke unter Anleitung der Neu-Bocholterinnen und –Bocholter zu gestalten. Diese wurden direkt vor Ort erstellt und ermöglichten so den weiteren Besucherinnen und Besuchern den aktiv Schaffenden über die Schulter zu blicken und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Am gleichen Wochenende waren Delegationen aus den Bocholter Partnerstädten in Bocholt, die auch zum Kunstcarrée kamen. In seiner Rede an die Delegationen sagte Bürgermeister Peter Nebelo:

„Auf dem diesjährigen Kunstcarrée am 1. Mai zeigen Neu-Bocholterinnen und -Bocholter, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind, Bilder und andere Kunstwerke. Sie haben diese in Gedanken an ihre Flucht in Zusammenarbeit mit unserer Volkshochschule gemalt, getöpfert und gefertigt und präsentieren sie nun auf dem Marktplatz und Gasthausplatz. Ein Bild hat mich besonders beeindruckt: Es zeigt ein Blatt, aus dem an einer Seite viele Vögel herausfliegen – das Symbol für Menschen, die aus ihrem Land geflüchtet sind und ein tiefes Loch hinterlassen.“

Dieses beeindruckende Bild wurde dem Bürgermeister auf dem Kunstcarrée als Geschenk überreicht und hat seinen Platz im Büro von Peter Nebelo gefunden.

Der Erfolg des Projektes hat uns darin bestätigt, diesen Weg weiter zu gehen und auch künftig die Möglichkeit für Flüchtlinge und andere Neu-Bocholterinnen und –Bocholter zum kreativen Miteinander in unserer Stadt-Gesellschaft zu bieten.
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Kunstcarrée- grenzenlose Kunst in Bocholt hat Marco Bünings Foto geteilt. ... MehrWeniger

So meine lieben, inspiriert durchs Kunstcarree hat doch sicher der ein oder andere Lust bekommen, selbst auch mal zu Farbe und Pinsel zu greifen! Hab gerade gesehen, dass im letzten VHS-Kurs vor den Sommerferien noch einige Plätze frei sind. "Keine Angst vor Pinsel und Farbe" ist der Titel und gleichzeitig Programm des Kurses! Es geht darum, Euren Weg zur Kreativität zu finden. Ich stehe Euch von der Bildplanung,über die Umsetzung bis hin zur möglichen Rahmung zur Seite. Wir diskutieren, lachen, haben jede Menge Spaß und es kommen tolle Arbeiten dabei heraus. Also, meldet Euch an. Am Dienstag, dem 24.05 umd 18.30 Uhr gehts los. Freu mich auf Euch!

Kunstcarrée- grenzenlose Kunst in Bocholt hat sein/ihr Profilbild aktualisiert. ... MehrWeniger

Gerhard Schürmann, Thalita Dickmann-Bozuwa und 1 anderer gefallt das

Kunstcarrée- grenzenlose Kunst in BocholtDie Dame links, Liesbeth Teutelink, von mir war extra aus Wijk bij Duurstede ( bei Urecht) mit Ihrem Mann nach Bocholt gekommen. Wir kommen beide aus Bilthoven. Es war für mich persönlich ein highlight an diesem Tag.

3 Monate zurück

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Kunstcarrée- grenzenlose Kunst in Bocholt hat Bocholter Citys Album geteilt. ... MehrWeniger

(wg) - Auch die neunte Ausgabe des Kunstcarrées in #Bocholt zog wieder zahlreiche Kunstinteressierte in die Stadt. Auf dem Platz vor dem Historischen Rathaus und dem Gasthausplatz stellten über 60 deutsche und niederländische Künstler ihre Werke aus. Yolanda und Willem Tangelder sorgten mit Akkordeonmusik und Chansons für die passende musikalische Untermalung - Fotos. Bruno Wansing, bocholt.de

Kunstcarrée- grenzenlose Kunst in Bocholt hat Bocholt TVs Beitrag geteilt. ... MehrWeniger

In Begleitung von Partnerschaftsdelegationen aus Akmene (Litauen), Belgisch-Bocholt und Aurillac (Frankreich) hat Bürgermeister Peter Nebelo das Kunstcarrée auf dem Markt- und Gasthausplatz besucht. Organisator Hans Hein führte die Besucher durch die Strandreihen.

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